Übung 2-Einbeinstand

Kleinwuchsspezifisches Problem:

Aufgrund des Kleinwuchses (besonders bei Achondroplasie) haben viele Betroffene eine Fehlhaltung des Beckens mit reduzierter Kraft der Muskulatur die das Becken stabilisiert (Veränderte Ansatzpunkte und Hebelverhältnisse). Dadurch Abkippen des Beckens beim Gehen zur Seite und nach vorne, wodurch das veränderte Gangbild und die Hyperlordose im Rückenbereich entsteht.

 

Ziel der Übung:

  • Kräftigung der beckenumgebenden Muskulatur sowie der Bauchmuskulatur
  • Verbesserung der Beckenstellung (Verringerung des Hohlkreuzes)
  • Verbesserung der Beckenstabilität

 

Ausgangsstellung:

Hüftbreiter Stand, beide Hände halten sich an der Wand fest

Ausführung:

Das Knie nach vorne hoch heben, dabei bleibt das Becken auf einer Höhe. Diese Position mindestens 20 Sekunden halten, dann das Standbein wechseln. Übung pro Seite mehrmals wiederholen.

 

Varianten:

Die Übung lässt sich folgendermaßen erschweren:

  • Mit einer Hand festhalten oder ohne Festhalten an der Wand
  • Sekundenanzahl erhöhen (>20 Sekunden)
  • Standbein leicht beugen (als statische oder dynamische Übung)